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500 Grad Raumtemperatur – kein Problem!

Das sichere Eindringen in einen Brandraum will gelernt sein!

Am Wochenende trafen sich die Mitglieder  der Löschgruppe Lipperbruch zum diesjährigen Übungstag um ihr Wissen zu vertiefen und zu festigen.

Anders, als bei den gewohnten Übungen an Gebäuden im Einzugsgebiet, fand der Übungstag, auf Einladung von Johannes Schäfer von der Lippischen Landesbrandversicherung,  in der Brandsimulationsanlage des Kreis Lippe  in Lemgo statt.

Die Kameraden knieten zu Beginn während einer „Wärmegewöhnung“ auf dem Boden eines dunkelen Zimmers, während ein gasbefeuerter Brandherd die Temperatur im Raum auf über 500ºC ansteigen ließ.

Durch das anschließende Ablöschen schlug den Feuerwehrmitgliedern plötzlich der heiße Wasserdampf entgegen und nahm ihnen fast vollständig die Sicht.

Im weiteren Teil des Tages mussten die Wehrmänner unter Atemschutz und realen Bedingungen die von den externen Beobachtern vorbereiteten Übungen absolvieren.

So galt es unter anderem eine vermisste Person aus dem Obergeschoss einer brennenden und stark verrauchten Wohnung nicht nur schnellstens zu finden, sondern auch die Person aus dem Gefahrenbereich zu bringen und die Brandbekämpfung durchzuführen.

In einem weiteren Szenario wurde das erkennen von Gefahren abgefragt.  In einer Werkstatt wurde ein Brand in einem Ölbad simuliert, wo auch das Auffinden und Analysieren einer im Brandraum stehenden Gasflasche abgefragt wurde.

Nicht nur Gruppenführer Frank Baier war mit dem „Können“ seiner Gruppenmitglieder zufrieden, viel Lob erntete die Gruppe auch von den Übungsbeobachtern.

Die Teilnehmer an dem Übungstag erfüllen mit diesen Übungen, die in der Feuerwehrdienstvorschrift  7 vorgeschriebene  jährliche Übung unter Atemschutz.

 

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