Historie

1952 war unter den ersten größeren Gewerbebetrieben im neuen Ortsteil Lipperbruch die Möbelfabrik Wonnemann als holzverarbeitende Industrie besonders brandgefährdet. Auf dem Gelände entstand ein Schuppen für einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Dadurch entstand der erste Feuerwehrstützpunkt der Löschgruppe Lipperbruch. Heinrich Linnemann führte als erster Gruppenführer 15 freiwillige Mitglieder. Bis die Löschgruppe ihr jetziges Feuerwehrhaus mit Schulungsraum und drei Fahrzeughallen, an der Ringstraße in Lipperbruch beziehen konnte, musste Sie mehrmals umziehen. Bis 2002 gehörte die Löschgruppe dem Löschzug 2 der Kernstadt an.

Kuppeln 1952

Damals wie heute…

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…gekuppelt wird von Hand!

 

Als Anfang 2009 die Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus an der Ringstraße in Lipperbruch begannen, hatte wohl kaum ein Mitglied der Löschgruppe geahnt welchen arbeitsintensiven Einsatz diese Umbaumaßnahme in Anspruch nehmen würde. Ausschlaggebend für die Maßnahme war, dass die Wohnung angrenzend zu den bestehenden Fahrzeughallen frei wurde. Zudem war der Schulungsraum zu klein, es bestanden keine getrennten Sanitäreinrichtungen und ein sogenannter Schwarz-Weiß Bereich (Umkleidemöglichkeit) existierte nicht. So entschloss sich die Löschgruppe um Gruppenführer Frank Baier den Umbau der leerstehenden Wohnung in Zeiten leerer Haushaltskassen in Eigenleistung in Angriff zu nehmen. Nach den Planungen ging es ans Werk. Auch die Ehrenabteilung half tatkräftig mit und nach fast 2-jähriger Bautätigkeit war der Umbau beendet.